Carl Albert Loosli kam 1877 als uneheliches Kind in Schüpfen im Berner Seeland zur Welt. Er verbrachte dort bei einer Pflegemutter seine ersten zwölf Jahre. Bis zu seiner Volljährigkeit erlebte und überlebte er mehrere Anstalten in der welschen und der deutschen Schweiz, vor allem jene von Trachselwald. 1904 zog er mit seiner jungen Frau nach Bümpliz. Er machte sich als Journalist und freier Schriftsteller einen Namen, schrieb vor allem Satiren und Kurzgeschichten ("Bümpliz und die Welt", 1906) und engagierte sich im Kampf gegen Anstalten und das Verdingkinderwesen und für ein humanes Jugendrecht ("Anstaltsleben", 1924). Der "Philosoph von Bümpliz" setzte sich für die Künstler seiner Zeit ein und war einer der ersten, der vor den Gefahren des Antisemitismus und des Nazitums warnte ("Die schlimmen Juden", 1927). Sein Kämpfertum, seine Zivilcourage und sein unbeugsames Wesen machten ihn bei vielen Zeitgenossen und einem Grossteil der Behörden nicht eben beliebt. Carl Albert Loosli starb 1959 in seinem Bümpliz.

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Erwin Marti September 2001